Sofort-Energie durch reine Säfte

Frisch gepresste Säfte sind etwas vom Gesündesten überhaupt. Doch wer nimmt sich schon die Zeit, regelmäßig gesunde Früchte einzukaufen, um sie anschließend selbst zu pressen?
Kein Problem, schließlich gibt es auch schonend hergestellte Säfte in Flaschen. Zu diesem Thema befragten wir Herrn Jürgen Schneider vom Lebe Gesund-Obsthof in Büchold.

Frage: Bei über 10.000 Apfelbäumen auf Ihrem Hof kennen Sie sich mit Apfelsäften vermutlich gut aus. Apfelsaft ist sicherlich nicht gleich Apfelsaft. Welche Unterschiede gibt es da?

Jürgen Schneider: Die hohen Ansprüche an optische Perfektion des europaweiten Einzelhandels zwingen die Anbauer, alle minderen Qualitäten zu Saft bzw. Apfeldicksaft zu verwerten. Da liegt die Gefahr nahe, dass bei der Qualität Abstriche gemacht werden, zumal der Kunde es später dem Saft nicht ansieht, wie die Äpfel behandelt worden sind. Die Wertschätzung und damit auch die Behandlung der Früchte lässt sich letztendlich am Geschmack feststellen, wie bei einem guten Wein auch.

 

Frage: Die meisten Säfte werden heute aus Konzentrat gemacht. Bei Ihnen aber nicht?

Jürgen Schneider: Nein. Unsere Säfte sind alle 100% Direktsaft. Bei uns gibt es keinen Saft aus Konzentrat und auch keine Zuckerzusätze. Nur im einen Fall, wo wir aus Apfelsaft auch eine Apfelsaft-Schorle herstellen, wird Mineralwasser zugemischt. Konzentrat wird im Normalfall deshalb benutzt, weil die Äpfel in fernen Ländern zu viel geringeren Preisen angebaut und verarbeitet werden und der Transport durch das Eindicken verbilligt wird. Ein großer Apfelproduzent ist beispielsweise China.

 

Frage: Bei Ihnen kommen keine angefaulten Äpfel in die Presse?

Jürgen Schneider: Nein. Unsere Äpfel werden schonend geerntet. Das heißt, bei der Ernte entscheiden wir, welche Äpfel als Tafeläpfel genommen werden und welche zum Versaften geeignet sind. Die Äpfel werden gesammelt, und bevor sie versaftet werden, werden sie nochmals durchkontrolliert, damit sie auch wirklich alle einwandfrei sind und sich nicht etwa faule Äpfel einschleichen. So ist gewährleistet, dass nur einwandfreie, voll ausgereifte Äpfel verwendet werden, die dem Saft das volle Aroma geben.

 

Frage: Welche Auswahl an Säften bieten Sie an?

Jürgen Schneider: Der Hauptsaft ist der Apfelsaft, aber in diesem Jahr haben wir auch einen wunderbaren Birnensaft aus vollreifen Birnen mit viel Fruchtfleisch, sowie auch einen Apfel-Birnensaft. Dazu kommen noch Traubensaft und Apfel-Holunder-Saft. Weitere Säfte sind die Gemüsesäfte. Da haben wir den Karottensaft, den Rote-Bete-Saft, den Gemüsemischsaft aus 50% Rote Beete und 50% Karottensaft. In dieser Mischung wird dieser gesunde Saft übrigens auch von Kindern und Jugendlichen gerne genommen. Erwähnen möchte ich auch unsere kostbaren Sirupe, den Holunderblüten- und Johannisbeer-Sirup. Als etwas ganz Besonderes sehe ich unseren Sauerkrautsaft an, der aus gutem Sauerkraut gepresst wird und nicht etwa aus minderwertiger "Saftqualität" stammt. Übrigens: Ich selber erlebe gerade jetzt diese Gemüsesäfte als wirkungsvolle Unterstützung meiner Gesundheit.

 

Frage: Gibt es auch einen Unterschied im Anbau der Früchte und des Gemüses?

Jürgen Schneider: Auch da gibt es große Unterschiede. Unsere Äpfel stammen aus dem "Friedfertigen Landbau", das heißt, wir sind bestrebt, im Einklang mit der Natur unsere Früchte anzubauen. Wir achten die Tiere als unsere Freunde und pflegen sie entsprechend, wir halten sie aber nicht als Schlachttiere, denn wir sind Vegetarier. So ist es für uns selbstverständlich, keine tierischen Produkte aus der Schlachttierhaltung wie z.B. Mist oder Hornmehl als Düngemittel zu verwenden, was im Öko-Anbau durchaus erlaubt ist. Das gilt insbesondere auch für das Gemüse, das im Vertragsanbau an einem befreundeten Gemüsehof angebaut wird. Wir verzichten auf all diese Mittel aus ethischen und nicht zuletzt auch aus gesundheitlichen Gesichtspunkten. Und der Erfolg gibt uns recht. Wir ernten herrliche, gesunde Früchte.

 

Frage: Wie wird bei Ihnen gepflegt und gedüngt?

Jürgen Schneider: Wir mulchen die Anlagen. Wir säen z.B. Erbsen als Gründüngung zwischen die Baumreihen ein, und wenn sie ziemlich ausgewachsen sind, werden sie in den Boden eingearbeitet. Wir geben den Bäumen auch Mineralien in Form von Urgesteinsmehl.

 

Frage: Normalerweise werden doch gerade die Obstbäume heftigst mit chemischen Mitteln gegen Pilze, Insekten etc. gespritzt.

Jürgen Schneider: Ja, da gibt es im konventionellen Anbau sehr "sichere" Methoden für einen guten Ertrag, aber diese Mittel sind für die Umwelt, die Tiere und auch für den Menschen nicht gerade bekömmlich. Dies ist beim Bio-Anbau und bei uns im Friedfertigen Landbau nicht der Fall. Wir arbeiten u.a. viel mit Kräuterextrakten.

 

Frage: Produzieren Sie auch alkoholhaltige Getränke?

Jürgen Schneider: Wir haben einen spritzigen, feinperligen Apfel-Cidre im Angebot mit 3,5% Alkohol. Ein sehr erfrischendes Getränk, gerade jetzt im Sommer. Jetzt ganz neu gibt es wieder Johannisbeerwein aus roten und schwarzen Johannisbeeren. Das ist ein Dessertwein mit 10,5 % Alkohol. Er eignet sich auch sehr gut als Geschenk

 

Frage: Ist es wichtig, wie Säfte gelagert werden und wie lange sind sie haltbar?

Jürgen Schneider: Unsere Säfte sind auf jeden Fall viel länger haltbar als es das Mindesthaltbarkeitsdatum angibt. Die Säfte sollten bei einer ausgeglichenen Temperatur gelagert werden, also eher kühl und auch dunkel. Es ist nicht gut, eine Flasche Saft auf das Fensterbrett zu stellen und die Sonne darauf scheinen zu lassen. Das bekommt den Inhaltstoffen nicht sehr gut.

 

Frage: Wie werden die Säfte bei Ihnen haltbar gemacht?

Jürgen Schneider: Unsere Säfte sind alle abgefüllt in Glasflaschen. Die Glasflasche ist die beste Form für diese Art von Säften. Früher ließ man den frisch gepressten Apfelsaft spontan zu Apfelmost vergären und hatte übers ganze Jahr ein erfrischendes Getränk für die Feldarbeit. Der moderne Mensch hat den Apfelsaft lieber alkoholfrei, somit wird er schonend pasteurisiert und wie ein guter Wein in Flaschen abgefüllt. Jetzt kommt schon automatisch die Frage, gehen da nicht alle Vitamine kaputt? Dazu kann ich sagen, vielleicht leiden etwa 5% der Vitamine und andere Inhaltsstoffe darunter. Also ist der Verlust sehr gering. Es ist besser, regelmäßig einen guten Saft aus der Flasche mit 95% Inhaltstoffen zu konsumieren, als selten einen selbstgepressten Fruchtsaft mit 100% Inhaltsstoffen. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus. Zwei, drei Kisten unserer feinen Frucht- und Gemüsesäfte im Keller ist bestimmt nicht falsch, will man sich gesund ernähren ...

 

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Der Friedfertige Landbau

Weil wir die Natur lieben, achten wir sie und geben unsern Kunden Naturprodukte ohne Mist und Gülle!

Beste Qualität:

Unser gesundes Getreide aus Friedfertigem Landbau bauen wir ohne chemische Keulen, ohne Mist und Gülle an, und es besitzt daher eine einmalige Qualität.



Lebe Gesund-Tipp:



Genießen Sie die Vitalität der wertvollen Säfte von Lebe Gesund:

Im Friedfertigen Landbau werden Gemüse und Obst weder durch chemischen Dünger noch durch Mist und Gülle zu unnatürlichem Wachstum gezwungen.
Dadurch enthalten sie das volle, ursprüngliche Aroma sowie viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Spurenelemente.

Und das schmeckt man!

• Ingwer-Holunderblüten-Getränk
Holunderblüten-Sirup
Rote Bete-Saft
Apfel-Saft

 

   

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