Der Friedfertige Landbau

Die bäuerliche Landwirtschaft hat sich in den letzten 50 Jahren zu einer gewalttätigen Agrar-Industrie gewandelt. Sie ist nicht nur gewalttätig gegen Milliarden von Rindern, Schweinen und Hühnern, die sie unter grausamen Bedingungen in Massentierställen mästet, auf endlosen Tiertransporten quält und unter ohrenbetäubenden Angstschreien der Opfer schlachtet; sie ist auch gewalttätig gegen Natur und Landschaft, die sie allein in Deutschland jährlich mit 3 Mio Tonnen Kunstdünger und 31.000 Tonnen Pflanzenschutzmitteln traktiert. Der chemischen Keule fällt alles zum Opfer, was dem Konzept der industriellen Naturausbeutung  im Wege steht: die Kleinstlebewesen im Erdreich ebenso wie die Feldkräuter - Klatschmohn und Kornblumen eingeschlossen.

Nur wenige spürten, dass dieses naturwidrige Verhalten nicht gutgehen kann. Die Ackerböden laugen aus; die Monokulturen zerstören die Landschaft; die Ammoniakwolken einer Flutwelle von Gülle, die sich über die Felder ergießt, verwandeln sich in sauren Regen.

Als Gegenbewegung entstand darum die „ökologische Landwirtschaft“, die Tiere „artgerecht“ halten und Feldfrüchte „ökologisch“ anbauen will. Sie tut es bisher auf etwa 4% aller landwirtschaftlichen Nutzflächen Deutschlands. Den Tieren geht es dabei zu Lebzeiten etwas besser: Sie haben mehr Auslauf und dürfen nicht mit den Kadavern ihrer Artgenossen gefüttert werden - soweit es sich um zugekaufte Tiere handelt, ist eine kannibalische Vergangenheit allerdings nicht auszuschließen. Auch die Felder können etwas aufatmen: Chemisches Gift bleibt ihnen erspart. Doch Gülle und Mist belasten auch hier die Fluren. Und nicht nur das: Bis Mitte Dezember vergangenen Jahres wurde auch im „ökologischen Landbau“ mit Blut- und Knochenmehl gedüngt. Diese Kompromisse rächen sich jetzt: Zugekaufte Tiere zweifelhafter Herkunft, Mist und Gülle auf den Feldern und Blutmehl im Dünger sind im „BSE-Zeitalter“ Unsicherheitsfaktoren, über die auch noch so schöne „Öko“- und „Bio“-Etiketten nicht hinwegtäuschen können.

Als wir vor Jahren mit unserem Friedfertigen Landbau begannen, waren solche Probleme noch unbekannt. Unsere Ziele waren von vornherein weiter gespannt: Es geht uns um die Produktion hochwertiger und gesunder Lebensmittel in vollem Einklang mit dem Leben der Natur. Niemand soll dafür sterben müssen - weder Tiere im Stall und auf der Weide noch die Kleinstlebewesen unter der Erdkruste. Chemischer Dünger, Pestizide, Mist und Gülle kommen deshalb nicht in Frage. Gedüngt wird mit reinen Naturstoffen und Mineralien. Der Boden wird möglichst schonend gelockert, vorwiegend durch Grubbern, teils auch durch flaches Pflügen. Heute bewirtschaften wir auf diese Weise fast 1000 ha Anbaufläche für Getreide, Gemüse, Obst und Kräuter.

Der Boden

Der Boden ist ein großer, lebendiger Organismus. Wie der Mensch nach getaner Arbeit eine Ruhepause braucht, muss sich auch das Erdreich nach einer aktiven Ertragsphase erholen. Deshalb bestellen wir unsere Felder in der uralten Anbaumethode unserer Vorväter, der Drei-Felder-Wirtschaft: Die Böden werden nur zwei Jahre hintereinander landwirtschaftlich genutzt; im dritten Jahr bleiben sie brach und schöpfen neue Kraft. In der Brachezeit wachsen Gräser und Kräuter wie z.B. Klee und Kamille zur natürlichen Regenerierung des Bodens, und Milliarden von Kleinstlebewesen sind aktiv. Sie „verdauen“ Holz, Blätter und Stroh zu einem nährstoffreichen Humus und sorgen so für einen gesunden und fruchtbaren Boden. Auf solchen Feldern wachsen in der neuen Saison wieder kräftige und aromatische Früchte, die herrlich schmecken und Leib und Seele gesund erhalten.

Tiere sind unsere Freunde

Deshalb leben auf unseren Höfen Pferde, Hunde, Katzen, Gänse und Enten in einer großen Hoffamilie mit uns zusammen. Doch wir halten die Tiere nicht, um sie zu schlachten und aufzuessen. Auch unsere Getreidefelder, Obstgärten und Gemüsebeete sind für uns nicht nur „Produktionsfaktoren“, sondern lebendige Wesenheiten, mit denen wir täglich in Verbindung stehen

Darum gehen wir sorgfältig mit den Geschenken der Natur um, von der Aussaat bis zur Ernte, bei der Lagerung und beim Transport der Produkte bis hin zum Verkauf an unseren Marktständen. Unsere Kunden spüren, dass sie hochwertige und rundum gesunde Nahrungsmittel erhalten.

Lebe Gesund Steinmühlen-Brot GmbH
Max-Braun-Str. 4, D-97828 Marktheidenfeld

 

Die Produkte aus Friedfertigem Landbau können Sie beim Lebe Gesund!-Versand einfach und bequem bestellen.

 

Der Friedfertige Landbau

Weil wir die Natur lieben, achten wir sie und geben unsern Kunden Naturprodukte ohne Mist und Gülle!

Beste Qualität:

Unser gesundes Getreide aus Friedfertigem Landbau bauen wir ohne chemische Keulen, ohne Mist und Gülle an, und es besitzt daher eine einmalige Qualität.





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Unterschiede zwischen konventionellem, Bio/Öko, sowie Friedfertigem Landbau

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