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Nützliches Wissen zu LaktoseImmer öfter liest man in der Presse über Laktose- Intoleranz. Die Industrie setzt Lebensmitteln, die nomalerweise keine Milch enthalten dürften, künstlich Laktose zu. So ist heute Laktose als Füllstoff in fast allen Broten, Brötchen und Backwaren enthalten und wird sogar für Tiefkühl-Gemüse verwendet. Und "natürlich" auch in Tütensuppen und Tütensoßen, häufig deklariert als Milchpulver oder Molke. 10-15 Millionen Deutsche vertragen keine Laktose. Wo liegt hier die Logik?
Die Natur hat Milch für Babys vorgesehen: Kuhmilch für Kälber, Ziegenmilch für Zicklein, Muttermilch für Kleinkinder. In diesem natürlichen Zusammenhang ist Milch sehr gesund und wertvoll. Nicht aber für Erwachsene: Laktose (Milchzucker) kommt ausschließlich in Milch vor. Das Enzym „Laktase“, das man zur Verdauung von Milchzucker braucht, wird bei 80% der Menschen im Erwachsenenalter nicht mehr produziert! Daher ist eine Laktose-Intoleranz im Grunde eine normale Reaktion des Körpers.
Die Fähigkeit, auch im Erwachsenenalter noch Laktase zu bilden, ist eine menschheitsgeschichtlich sehr junge Erscheinung. Man kann sie in den "Milchländern", wo Kühe und Ziegen für die Milchgewinnung domestiziert wurden, beobachten. Das ist vor allem in den Ländern, wo in den letzten Jahrzehnten gigantische Milchmengen verbraucht wurden, der Fall. Man spricht davon, dass hier eine genetische Veränderung in dieser Bevölkerungsgruppe stattgefunden habe.
Man unterscheidet darum die Menschheit in so genannte „Laktasier“, welche dieses Enzym auch im Erwachsenenalter noch bilden, und „Alaktasier“ oder „Hypolaktasier“, die eine Laktoseintoleranz (Milchzucker-Unverträglihckeit ) haben. So sind die Asiaten, die Afrikaner, die Eskimos und alle Ureinwohner Australiens und Nord-/Südamerikas zu 90-100% Alaktasier. In Europa zeigt sich ein Nord-Süd- und ein West-Ost-Gefälle. Bei Schweden und Dänen sollen es schätzungsweise nur 2-3% sein, die laktoseintolerant sind, schon aber bei den Holländern sind es 10%, bei den Deutschen 15%, bei den Finnen 18%, Polen 25%, Franzosen und Norditalienern 30%, Süditalienern und Griechen gar 60-70%!
Da sich in unseren Milchländern die Menschen mittlerweile zu 30-50% von Milch und Milchprodukten ernähren, die ja nicht nur wegen der Laktose problematisch sind, wundert es nicht, dass der Gang zum Arzt für immer mehr Menschen immer häufiger notwendig wird. So schreibt Maria Rollinger in ihrem Buch „Milch besser nicht“: „Die Betroffenen treten in der Regel über Jahre eine Odyssee wegen allergischer Symptome, asthmatischer Beschwerden, Nierensteinen, Darm-, Haut-, Herz-, Kreislauf- oder Rheumaerkrankungen durch Arztpraxen und Kliniken an. Nur selten wird ihnen wirklich geholfen. Wenn sie Glück haben, verrät ihnen ein Arzt, eine Ärztin oder Heilpraktikerin etwas über Milchabstinenz. Stellt sich sodann eine Besserung ein, haben Medien und Pharmazie einen Dauerpatienten beziehungsweise eine Dauerklientin verloren“.
Heutige Milchprodukte enthalten fast alle erheblich höhere Mengen Milchzucker als früher! Denn durch die heutige gigantische Milch- und Käseproduktion fällt sehr viel milchzuckerhaltiges Milch-und Molkenpulver an, für das es keine adäquate Verwendungsmöglichkeiten gibt und deren Entsorgung als Abfall viel zu teuer ist! Was tut man? Man gibt einen Teil des stark milchzuckerhaltigen Milch- und Molkenpulvers generell der Produktion von Quark, Joghurt, Käse, Eiskrem, der Milch und Sahne selbst zu. Deklariert wird es allerdings meistens nicht als Milchzucker, sondern als „Milchpulver" oder „Molkenpulver“, deren Laktoseanteil nach Maria Rollinger sage und schreibe bis zu 70% betragen kann!
Wir empfehlen Ihnen eine laktosefreie Ernährung. Nützen Sie für sich die Garantie von Lebe Gesund: alles ist 100% ohne Laktose.
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