Lebe Gesund-Infozentrum – www.lebegesund.info – 18. April 2008, 10:21
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Wir sind weiter als der ökologische Landbau

Dieser verwendet immer noch Mist und Gülle als Düngemittel. Das schadet dem Boden und den darauf wachsenden Pflanzen. Warum?
"Der Boden ist der Magen der Pflanze". (Aristoteles) Wie im Verdauungstrakt des Menschen wird der gesunde, fruchtbare Erdboden von nützlichen Bakterien besiedelt, den sogenannten Symbionten. Ein Gramm Erde enthält Milliarden von Mikroorganismen. Wie schon erwähnt, verdaut dieses Bodenleben abgestorbene Blätter, Holz, Stroh etc. zu feinstem, nährstoffreichem Kompost. Dass chemischer Dünger diese Kleinstlebewesen lähmt und tötet, ist hinlänglich bekannt. Was man zu wenig beachtet, ist, dass auch die scharfe Gülle die Bodenbakterien schädigt und aus dem Gleichgewicht bringt. Sie enthält unverrottet praktisch allen Stickstoff, der bei der Ausscheidung vom Tier vorhanden war. Dieser - vor allem der Harnstoff des Urins - wirkt genauso wie der künstliche Harnstoff des Kunstdüngers: Er geht direkt in den Pflanzenkreislauf und zwingt die Pflanze, mehr Wasser aufzunehmen, als sie es von Natur aus täte. Dadurch wird Getreide, Gemüse etc. schwerer, aber die vom Bodenleben gelieferten Spurenelemente werden nicht mehr aufgenommen; die Pflanze verarmt also. Dies äußert sich in einem wässrigen Geschmack, einer höheren Krankheitsanfälligkeit und in einem niedrigeren Nährwert für den Menschen.

Bei uns wird das Bodenleben durch schonende Düngung mit reinen Naturstoffen und Mineralien ernährt. Die Gesundheit des Bodens überträgt sich auf die Pflanzen, deren Wachstum und Bekömmlichkeit und kommt damit der Gesundheit des Menschen zugute.
Und nicht zu vergessen: Die Gefahr, dass über Mist und Gülle BSE-Prionen auf’s Feld kommen, scheidet von vornherein aus.